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Mülheim4-TTC1

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14.09 Mit dem fast letzten Aufgebot traten wir am Samstag die Reise nach Mülheim an. Da David und Uwe fehlten, Rolf und Martin verletzungsbedingt nicht hundertprozentig fit waren, war die Erwartungshaltung im Vorfeld relativ gering.
Die Anfangsdoppel jedenfalls verliefen nicht so prickelnd und gaben keinen Anlass zu Optimismus. Denn nur Pascal und HG konnten gegen Stobutzki/Mebus einen Sieg einfahren. Die beiden "Fußkranken", Rolf und Martin, gesund schon nicht die Schnellsten, gaben alles was möglich war, mussten sich aber im Entscheidungssatz Mattlener/Cornely beugen.
Manfred und "Edeljoker" Robert standen gegen Rünz/Koch leider auf verlorenem Posten und unterlagen deutlich. Somit liefen wir gleich einem Rückstand hinterher.
Vorne feuerte HG nach verlorenem 1. Satz gegen Stobutzki ein wahres Feuerwerk ab und gewann noch souverän mit 3:1. Pascal konnte gegen einen starken Rünz die Partie zwar relativ ausgeglichen gestalten, verlor aber leider knapp. Rückstand 2:3. Anschließend kam Manfred mit dem unangenehm zu spielenden Mattlener nicht klar und verlor ziemlich deutlich, dafür gewann Rolf doch überraschend nach verschenketem 1. Satz trotz Knieverletzung gegen Mebus und wir waren immer noch in Reichweite. Durch zwei Siege am hinteren Paarkreuz konnte sich Mülheim absetzen: erst verlor Robert, der etwas gehemmt spielte und die guten Trainingseindrücke leider nicht bestätigen konnte, gegen Cornely in 4 Sätzen, dann auch Martin, sichtlich gehandicapt, mit 10:12 im 5. Satz gegen Koch. Dies war wohl das Schlüsselspiel der Begegnung, war man sich auf der Rückfahrt einig.
Vorne zeigte dann auch Pascal gegen Stobutzki, wie man gegen Abwehrspieler zu Werke geht. Obwohl Stobutzki Bälle zurückbrachte, was das Zeug hielt, siegte Pascal doch ziemlich deutlich mit 3:1 und tollen Schlägen in Serie. Etwas überraschend konnte sich HG dann mit starker Leistung auch gegen Rünz durchsetzen und den Anschluss wieder herstellen, aber noch führte Mülheim 6:5.
"Bewegungswunder" Rolf konnte froh sein, dass sein Gegner Mattlener mit seinem Spiel nicht zurecht kam und nicht vorhersehbar für den Gleichstand sorgen. In einem sehenswerten Spiel zwischen Mebus und Manfred fehlte unserem ansonsten "Mr. Zuverlässig" der richtige Endschlag, um in diesem umkämpften Match als Sieger die Platte zu verlassen. Manfreds kanppe Niederlage in 5 Sätzen bedeutete
abermals den Rückstand. Martin konnte dann in einem ebenfalls knappen und umkämpften Spiel gegen Cornely (11:5 im 5. Satz) erneut ausgleichen.
Nun lag es an Robert, unsere Jungs mit einer Führung in abschließende Doppel zu schicken. Dies gelang leider nicht, denn Robert, wie schon in seinem ersten Einzel, spielte zu verkrampft und unterlag deutlich unter Wert.
So lagen wir mit 7:8 vor dem entscheidenden Doppel hinten und wollten jetzt auch den einen Punkt mit nach Hause nehmen. In einem spannenden, nervenaufreibenden Spiel musste die Verlängerung des 5. Satzes über
Remis und Niederlage entscheiden. Letztendlich glücklich, aber nicht unverdient, gingen Pascal und HG, der damit Mann des Abends war, jedenfals aus Ockenfelser Sicht, als Sieger von der Platte. Mit 13:11 im 5. Satz
konnten Mattlener/Cornely niedergerungen werden. Letztendlich eine Punkteteilung, die so in Ordnung geht. Mit Glück war mehr drin, mit Pech hätte man auch verlieren können. Auf jeden Fall wurde der eine Punkt nach
Rückkehr auf dem Linzer Weinfest noch gebührend begossen.
Als nächstes steht das Spiel gegen einen der Meisterschaftsfavoriten Urbach auf dem Plan. Vielleicht kann die lange Pause (bis zum 10.10.09) für verstärktes Training genutzt werden, um in Urbach nicht allzu schlimm unter die Räder zu geraten oder gar für eine Überraschung zu sorgen.

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