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Archiv > 2011-12_Mitteilungen > TTC1
21.11. Leider verlief das Wochende für die Ockenfelser Erstvertretung alles andere als glücklich.
Ein Marathon-Programm hatte man sich aufgebürdet. Um 15:00 Uhr wartete der Tabellenführer, die TTF Asbacher Land, in deren Halle auf uns, um 19:00 Uhr mussten wir beim Tabellenzweiten in Oberbieber ran. Ausgerechnet an diesem Tag klagte nahezu jeder unserer "Altherren-Truppe" über irgendein Weh-Wehchen wie Rücken, Arm, Schulter oder Grippe. Wir sind halt nicht mehr die Jüngsten…...
Etwas Zählbares hatten wir uns jedoch insgeheim trotzdem erhofft, aber zumindest im ersten Spiel gegen Asbach waren wir davon weit entfernt. Wir fanden einfach nicht in die Partie und außergewöhnlich viele Netz- und Kantenbälle in den ersten Spielen, vor allem in den entscheidenden Phasen fast immer zugunsten der Gastgeber, zogen uns früh die Zähne. Sicher war dies nicht der einzige Grund, denn Asbach spielte zugegebener Weise sehr stark und zeigte keine Schwäche, die wir hätten ausnutzen können.
So liefen wir nach den Doppeln gleich einem Rückstand hinterher. Nur David und Uwe konnten gegen Doppel 3 einen Sieg landen. Vorne konnten Pascal und HG beide gegen den momentan etwas schwächelnden Uwe Kaspari gewinnen, gegen Alex Jost unterlagen beide. In der Mitte gab es nichts zu holen. Rolf und David unterlagen beide sowohl gegen Brathuhn als auch gegen Wings, wobei Rolf gegen Wings einen Matchball nicht nutzen konnte. Aber wie schon gesagt, es lief einfach nicht.
Hinten konnte Manfred "Mr. Zuverlässig" Rosenmüller gegen Pütz zwar punkten, aber Martin verlor relativ deutlich gegen Balensiefen. Wir waren quasi nie in Reichweite und konnten Asbach damit nicht nervös machen. Aber was soll´s, dann musste halt Oberbieber dran glauben (die Hoffnung stirbt zuletzt….).
Und hier lief es wesentlich besser, denn nach den Doppeln führten wir überraschend mit 2:1 und Oberbieber schien nervös zu werden. Pascal und HG siegten dabei relativ deutlich gegen Ziolkowski/Figge und auch David und Uwe behielten genau so deutlich gegen Henrich/Nickolaus die Oberhand. Nur Rolf und Martin sahen kein Land gegen Zecha/Ehlscheid.
HG verlor im Anschluss gegen Ziolkowski, spielte aber, beflügelt durch den Sieg über Kaspari, wesentlich besser als in den Wochen zuvor. Pascal ließ einen sicheren Sieg gegen Henrich folgen, den er souverän beherrschen konnte. Anders als im Spiel gegen Asbach konnte das mittlere Paarkreuz in Gestalt von Rolf und David diesmal die Erwartungen erfüllen. Rolf konnte gegen Figge die Oberhand behalten und David blieb gegen Zecha siegreich, somit führten wir 5:2 in der Höhle des Löwen und eine Überraschung schien zu diesem Zeitpunkt möglich. Niederlagen von Uwe gegen Ehlscheid und Manfred gegen Nickolaus sorgten für Ernüchterung, aber wir führten zur Halbzeit mit 5:4.
Vorne hielt Pascal gegen den bärenstarke Ziolkowski zwar gut mit, aber eine Niederlage war leider trotz erheblicher Gegenwehr nicht abzuwenden. Das gleiche Schicksal ereilte HG, der gegen Henrich zwar gut dagegenhielt, aber genau wie Pascal in 4 Sätzen knapp verlor. Insgesamt aber aufsteigende Tendenz bei HG.
Unsere zumindest im 2. Spiel starke Mitte brachte uns nach dem zwischenzeitlichen Rückstand wieder in Führung. In einem zähen Match setzte sich Rolf ziemlich knapp in 5 Sätzen gegen Zecha durch und auch David konnte mit einem sicheren Sieg gegen Figge überzeugen und uns wieder in Führung bringen. Es "roch" nach einer Überraschung. Dann aber gerieten wir durch die Niederlagen von Manfred gegen Ehlscheid und Uwe gegen Nickolaus in 5 knappen Sätzen erneut ins Hintertreffen, aber ein Pünktchen war ja noch drin. Das sollten David und Uwe im Doppel gegen Ziolkowski/Figge holen.
Nach Anfangsschwierigkeiten und Verlust des 1. Satzes steigerten sich "Right said Fred" in einen wahren Rausch. Satz 2 und 3 wurden knapp nach Hause geholt und im 4. Satz führte man 10:8 und hatte den Sieg (und damit das Remis im Spiel) vor Augen. Zwei Matchbälle in Serie, das sollte doch reichen.
Aber leider wurden die beiden (und somit auch die Mannschaft) nicht für ihren Kampf und das tolle Spiel belohnt, denn beide Chancen konnte man nicht nutzen und gab den Satz letztendlich noch mit 11:13 ab. Im 5. Satz kam es dann, wie es kommen musste: den verschenkten Punkten nachtrauernd verlor man den Entscheidungssatz mit 5:11. So bitter kann Tischtennis sein, denn ein Punkt wäre sicher mehr als verdient gewesen.
Mit den beiden Niederlagen des Wochenendes ist man in der Tabelle ins untere Mittelfeld abgerutscht und muss nun aufpassen. Ein Sieg aus den beiden ausstehenden Partien gegen Urbach und Torney/Engers ist nun Pflicht, um nicht in Bedrängnis zu geraten.