Hauptmenü
Archiv > 2010-11_Mitteilungen > TTC1
13.11 Mit dem 3. Unentschieden im 7. Spiel entwickeln sich die "Cracks" der Ockenfelser Erstvertretung langsam zu den Remis-Königen der Liga.
Obwohl man, genau wie im Spiel gegen Torney/Engers, mit 8:6 in Führung lag, ging uns am Ende wieder die Luft aus und der erlösende 9. Punkt wollte einfach nicht fallen. Da der Gastgeber jedoch mehr Sätze gewinnen konnte als wir, müssen wir mit dem Unentschieden zufrieden sein.
Beide Teams mussten an diesem Abend personelle Ausfälle verkraften. Während Rheinbrohl an die zeitgleich spielende 1. Mannschaft Michael Schlösser abgeben musste, hatten wir kurzfristig den erkrankten HG zu ersetzen. Dafür gab es gleich zwei "Comebacks" zweier Langzeitverletzten auf Ockenfelser Seite zu vermelden. Während Rolfs Einsatz an diesem Abend nach Kreuzband-OP sich bereits vor einigen Wochen abzeichnete, erklärte sich Uwe nach Miniskus-OP spontan bereit, für den erkrankten Mitspieler in die Bresche zu springen, obwohl beide aus ärztlicher Sicht in diesem Jahr eigentlich nicht mehr spielen sollten. So hatten wir zwar eine auf den ersten Blick nominell schlagfertige Truppe beisammen, wussten aber nicht, welche Leistung die beiden "Comebacker" nahezu ohne Training zu bringen im Stande waren und ob die "alten Knochen" der Belastung standhielten. Im Nachhinein, so muss man sagen, kam mindestens ein Comeback zu früh.
Nach den Doppeln lagen wir bereits hinten. Martin und Rolf waren chancenlos gegen Jost/Scharrenbach, während Pascal und Manfred, unser Doppel 1 an diesem Abend, in 5 Sätzen Schäfer/Gilles niederrangen.
Etwas überraschend für uns verloren David und Uwe in 5 Sätzen gegen P. Scharrenbach/Job, was aber auf Uwes Handicap und den Trainingsmangel zurückzuführen war.
In seinem ersten Einzel der Saison musste Rolf, durch den Ausfall von HG ins vordere Paarkreuz gerutscht, dann gegen der derzeitigen Primus der Klasse, Alex Jost, ran und konnte, man glaubt es kaum, diesen in 5 Sätzen bezwingen. Pascal ließ einen knappen Sieg in der Verlängerung des 5. Satzes gegen H. Scharrenbach, der wahrlich stark spielte, folgen und brachte uns mit 3:2 in Führung. Diese gaben wir durch zwei Niederlagen in der Mitte von Martin gegen Schäfer (im 5. Satz in der Verlängerung) und David gegen Gilles leider wieder ab. Hinten musste Uwe gegen P. Scharrenbach dann erkennen, dass sein Einsatz doch etwas zu früh kam und er, zumal ohne Training, doch häufig falsch zum Ball stand. Nach Uwes Niederlage konnte uns Manfred "Tischtennisgott" Rosenmüller durch einen hauchdünnen Sieg über die volle Distanz nach schwächerem Beginn und stetiger Steigerung mit zunehmender Spieldauer gegen Job wieder heranbringen. Zwischenstand nach dem 1. Durchgang: 5:4 für Rheinbrohl.
Vorne musste sich Pascal, der nicht seinen besten Tag hatte, schließlich Jost geschlagen geben, während Rolf am Nebentisch auch gegen H. Scharrenbach das bessere Ende für sich hatte und, nicht eingeplant, sein 2. Einzel an diesem Abend gewinnen konnte. Im Anschluss daran brachten uns zwei sichere Siege von David gegen Schäfer und Martin gegen Gilles wieder in Führung, die Manfred "Mister Zuverlässig" Rosenmüller nach Verlust der ersten beiden Sätze mit einem knappen 5-Satz-Sieg gegen P. Scharrenbach auf 8:6 ausbauen konnte. Den Sieg auf dem Schläger hatte dann Uwe gegen Job, aber mit zunehmnder Spieldauer nahm seine Unsicherheit zu, bedingt durch Bewegungseinschränkung und Trainingsmangel. Hinzu kam noch Nervosität, da er das Spiel unbedingt nach Hause bringen wollte und unter normalen Voraussetzungen auch dazu in der Lage gwesen wäre. So kam es, dass Uwe leider denkbar unglücklich und vielleicht etwas unnötig, mit 9:11 im 5. Satz unterlag und danach untröstlich war.
Aber die Mannschaft macht ihm natürlich keinen Vorwurf, waren wir doch froh, dass Uwe sich spontan bereit erklärte, für HG mitzuspielen. Er sollte es als "Härtetest" und Trainingeinheit für kommende Einsätze ansehen. Im abschließenden Doppel gewannen Pascal und Manfred zwar den ersten Satz, aber leider nicht das Spiel.
So hieß es am Ende nach fast vierstündigem Kampf 8:8, ein Pünktchen für jeden, mit dem beide Teams sicher gut leben leben können.