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18.10. Eine wahre Sternstunde des Tischtennissports erlebten die Mannen des TTC Ockenfels am Samstag beim Auswärtsspiel in der Mülheimer Jahnhalle.
9:0 hieß es am Ende für den TTC Ockenfels. Wie kann so ein Ergebnis zu Stande kommen?
Ganz einfach: die Heimmannschaft erwischt einen rabenschwarzen Tag und die Auswärtsmannschaft einen Sahnetag.
Zu erwarten war ein Sieg in dieser Höhe wirklich nicht, betrachtet man die Aufeinandertreffen der letzten Saison, bei denen der TTC Ockenfels lediglich ein Pünktchen gegen diese Mülheimer Mannschaft holen konnte. Noch dazu fehlten weiterhin Rolf und Uwe, aber das konnte durch den Einsatz von Robert gut kompensiert werden. Nach dem Motto "Never change a winning team" spielte genau die Mannschaft, die bereits am lezten Wochenende in Oberbieber und Maischeid zwei Auswärtssiege einfahren konnte. Und davon beflügelt traf man auf einen Gegner an diesem Abend, der ebenfalls nicht ganz in Bestbesetzung spielen konnte.
Der TTC Ockenfels schockte die Müllemer gleich in den Anfangsdoppeln, die alle an uns gingen, davon 2 im 5. Satz. Die "Notdoppel" funktionierten mal wieder prächtig. Als dann noch HG gegen Rünz die Vorhand wie zu besten Zeiten in Spiel bringen konnte und Pascal gegen Krätzig keine Schwierigkeiten hatte, roch es bereits nach einer kleinen Überraschung.
In der Mitte konnte Martin gegen Abwehrer Stobutzki sein Spiel durchziehen und David ließ Mebus nicht ins Spiel kommen, indem er den ersten Ball gleich vesenkte bzw. punktebringend einsetzen konnte und sowohl die Gastgeber mit Anhang als auch wir rieben uns doch etwas verwundernd die Augen.
So passte es dann genau ins Bild, dass Manfred sicher gegen Nickenich gewann und Robert die wohl umkämpfteste Partie des Abend gegen Mattlener auch noch für sich entscheiden konnte.
Ein nie für möglich gehaltenes Ergebnis stand unter Dach und Fach und alle waren sich einig, dass dieses Ergebnis nicht die wahre Leistungsstärke beider Mannschaften wiederspiegelt und sicher einmalig bleiben dürfte. Aber was soll`s.
In dieser Saison, geprägt durch eine lange Verletztenliste in der 1. und 2. Mannschaft, nimmt man so ein Ergebnis zwischendurch gerne mal entgegen.